Supervision

Die eigene Marke als Supervisorin?!

Im Rahmen meiner Ausbildung zur systemischen Supervisorin befassten wir uns immer wieder mit der Thematik eine eigene „Marke“ als Supervisorin zu kreieren. Erst im Laufe der Zeit wurde mir bewusst was damit gemeint ist. Was erwartet denn Menschen, Kolleginnen und Kollegen, welche bei mir zur Supervision kommen? Wie auch bei meinen Beratungen möchte ich eine Atmosphäre schaffen in der wir uns alle miteinander wohlfühlen, warm und herzlich. Mit mir erhält man eine Supervisorin, welche auch gerne auf persönlicher Ebene mit dem Team mitschwingt. Mit den meisten Teams bin ich von Anfang an per DU. Wir respektieren Grenzen, akzeptieren die Unterschiedlichkeiten eines jeden Teammitglieds und holen alle mit ins Boot. Individuell und gemeinsam. Ich scheue keine Konflikte, akzeptiere auch wenn die Zeit der Thematisierung eines Konflikt noch nicht gekommen ist. Wie die persönliche Identität sich lebenslang formt und weiterentwickelt, so wird sich auch meine Beraterinnenidentität und auch meine Supervisorinnenidentität immer weiter entwickeln. Doch eines was ich mir fest vornehme ist authentisch zu sein!

Melanie Schütt

Sozialpädagogin (B.A.) Melanie Schütt

Melanie Schütt
Ich bin geboren und aufgewachsen in Heilbronn, der schönen Weinstadt am Neckar.
Seit 2012 bin ich mit meinem langjährigen Partner verheiratet, unsere Tochter kam im Mai 2014 auf die Welt.

Nach meinem Abitur leistete ich ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Wohlfahrtswerk Heilbronn.
Danach folgte das Studium der Sozialen Arbeit im dualen System der Dualen Hochschule Stuttgart, mit der Vertiefung Offene Kinder- Jugend- und Gemeinwesenarbeit mit Spezialisierung Interkulturelle Soziale Arbeit.
Während meines Studiums arbeitete ich unter anderem für die profamilia Singen.

In Konstanz arbeitete ich im Kinderkulturzentrum, in der Offenen Jugendarbeit und für eine längere Zeit in der Gemeinwesenarbeit des Treffpunkt Petershausen. Dort leitete ich unter anderem ein Sprachcafé für Frauen mit Migrationshintergrund. Die Arbeit mit den Frauen hat mein Interesse für die verschiedenen Kulturen und wie diese miteinander wirken, erweckt. Daraufhin absolvierte ich die Ausbildung zur interkulturellen Trainerin.

Im Bodenseekreis wechselte ich dann zur Jugendhilfe. Im Rahmen der synergieGbR begleitete ich Familien, welche Unterstützung wünschten, nach dem systemischen Beratungsansatz.
Diese Arbeit prägte mich sehr und brachte mir immer mehr ins Bewusstsein, wie wichtig eine ressourcenorientierte Haltung und Arbeitsweise ist. Der Glaube an die Fähigkeit jedes Menschen sich selbst und somit sein Lebenssystem weiterzuentwickeln und zu verändern, sind die Grundpfeiler meiner Arbeit.
Im Rahmen der synergieGbR machte ich die Weiterbildung in der systemischen Interaktionstherapie nach Michael Biene. Außerdem machte ich mich in einer internen Weiterbildung mit den Mottozielen nach Maja Storch vertraut.

Nach der Rückkehr vom Bodenseekreis zurück in meine Heimatstadt Heilbronn arbeitete ich beim Internationalen Bund, bei welchem ich für die BvB Reha Maßnahme zuständig war.

Qualifikationen

Studium der Sozialen Arbeit bei der Dualen Hochschule Stuttgart
mit berufsbezogener Praxis bei der Stadt Konstanz mit Abschluss als Sozialpädagogin (B.A.)

Weiterbildung “frühe Hilfen für Eltern” und LIEBE HABEN bei der profamilia Singen

Ausbildung zur Interkulturellen Trainerin zertifiziert nach dgikt in Göttingen

Weiterbildung in der Systemische Interaktionstherapie nach Michael Biene