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Was sich Paare voneinander wünschen

Was wünschen sich Paare voneinander? Sie wünschen sich gegenseitigen Respekt und Wertschätzung für das was jeder für das gemeinsame Leben tut. In meinen Beratungen erlebe ich immer wieder, dass es den Paaren genau daran fehlt, viel mehr erleben sie gegenseitige Vorwürfe und Vorhaltungen was der Partner nicht getan hat oder man selbst alles tut. Doch weshalb fällt es so schwer dem Partner für das was er alles zum gemeinsamen Leben und auch für sich selbst leistet anzuerkennen?

Eine häufige Ursachen sind erlebte Verletzungen von vergangenen oder aktuellen Streitereien, fehlendes Interesse an Tätigkeiten und Erlebnissen des Partners, ein stressig erlebter Alltag, Kränkungen im alltäglichen Zusammenleben und dabei handelt es sich häufig ursächlich um ein Missverständnis in der Kommunikation. Diese vielen unterschiedlichen Facetten führen dazu, dass Partner sich voreinander verschließen, nicht bereit sind auszusprechen, was sie toll am Anderen finden. Und genau dies wäre Balsam für die verletzen Gefühle. Ernst gemeinte, ehrlich Wertschätzung für die banalen Dinge des Alltags würden einigen Paaren schwere Krisen überwinden lassen oder es würden erst gar keine so schweren Krisen entstehen. Fühle ich mich von meinem Partner so wie ich bin geliebt und wertgeschätzt und erfahre ich dies nicht nur durch Annehmlichkeiten sondern höre und fühle ich das durch nette Worte oder auch Gestiken, habe ich in allen kritischen Situationen eine andere Ausgangssituation.

Melanie Schütt

Sozialpädagogin (B.A.) Melanie Schütt

Melanie Schütt
Ich bin geboren und aufgewachsen in Heilbronn, der schönen Weinstadt am Neckar.
Seit 2012 bin ich mit meinem langjährigen Partner verheiratet, unsere Tochter kam im Mai 2014 auf die Welt.

Nach meinem Abitur leistete ich ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Wohlfahrtswerk Heilbronn.
Danach folgte das Studium der Sozialen Arbeit im dualen System der Dualen Hochschule Stuttgart, mit der Vertiefung Offene Kinder- Jugend- und Gemeinwesenarbeit mit Spezialisierung Interkulturelle Soziale Arbeit.
Während meines Studiums arbeitete ich unter anderem für die profamilia Singen.

In Konstanz arbeitete ich im Kinderkulturzentrum, in der Offenen Jugendarbeit und für eine längere Zeit in der Gemeinwesenarbeit des Treffpunkt Petershausen. Dort leitete ich unter anderem ein Sprachcafé für Frauen mit Migrationshintergrund. Die Arbeit mit den Frauen hat mein Interesse für die verschiedenen Kulturen und wie diese miteinander wirken, erweckt. Daraufhin absolvierte ich die Ausbildung zur interkulturellen Trainerin.

Im Bodenseekreis wechselte ich dann zur Jugendhilfe. Im Rahmen der synergieGbR begleitete ich Familien, welche Unterstützung wünschten, nach dem systemischen Beratungsansatz.
Diese Arbeit prägte mich sehr und brachte mir immer mehr ins Bewusstsein, wie wichtig eine ressourcenorientierte Haltung und Arbeitsweise ist. Der Glaube an die Fähigkeit jedes Menschen sich selbst und somit sein Lebenssystem weiterzuentwickeln und zu verändern, sind die Grundpfeiler meiner Arbeit.
Im Rahmen der synergieGbR machte ich die Weiterbildung in der systemischen Interaktionstherapie nach Michael Biene. Außerdem machte ich mich in einer internen Weiterbildung mit den Mottozielen nach Maja Storch vertraut.

Nach der Rückkehr vom Bodenseekreis zurück in meine Heimatstadt Heilbronn arbeitete ich beim Internationalen Bund, bei welchem ich für die BvB Reha Maßnahme zuständig war.

Qualifikationen

Studium der Sozialen Arbeit bei der Dualen Hochschule Stuttgart
mit berufsbezogener Praxis bei der Stadt Konstanz mit Abschluss als Sozialpädagogin (B.A.)

Weiterbildung “frühe Hilfen für Eltern” und LIEBE HABEN bei der profamilia Singen

Ausbildung zur Interkulturellen Trainerin zertifiziert nach dgikt in Göttingen

Weiterbildung in der Systemische Interaktionstherapie nach Michael Biene

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